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Mit Massive Red gegen Fake-News

Print — 21. Februar 2019

Fake-News sind noch immer nicht abgeflacht sondern zu einem ständigen Begleiter der Nachrichtenwelt und des Alltags geworden. Grund genug auf kreative Art und Weise weiter dagegenzuwirken.

Das erste Mal sind wir aktiv mit Fake-News im Jahr 2015 und bei der US-Präsidentschaftswahl 2016 konfrontiert worden. Fake-News, gezielte Falschmeldungen oder verdrehte Fakten und aus dem Kontext gerissene Informationen, gibt es aber schon deutlich länger, sie waren uns bisher nur nicht so sehr präsent. Durch den Erfolg der Sozialen-Netze, allen voran Facebook, wurde uns die Art der Falschinformation aber immer bewusster und aktiv vermittelt, auch weil sich die Kommunikation in allen Lebensbereichen extrem verändert hat. Heute ist das Thema vielleicht ein klein wenig in den Hintergrund geraten, spätestens bei den nächsten Wahlen oder der nächsten gesellschaftlichen Spannung, werden wir wieder ganz aktiv und gezielt mit Falschmeldungen konfrontiert werden. Auch wenn nur noch ein kleiner Teil der deutschen Bevölkerung Nachrichten in Sozialen-Netzen die volle Aufmerksamkeit und 100% Glauben schenkt, verändern sich auch die Falschmeldungen in der Meldung an sich. Es ist mittlerweile "normal geworden" wichtige Informationen einfach weg zu lassen um den gewünschten "Sensationseffekt" zu erzielen oder um einfach nur Recht zu behalten. Letztlich müssen wir selbst entscheiden, ob wir eine Information ungeprüft weitergeben oder etwas dazu- oder wegdichten um einen bestimmten "Effekt" zu erzielen. Falschmeldungen verursachen gesellschaftliche sowie persönliche Probleme und erzeugen polarisierte Meinungen, genau deshalb sind sie so gefährlich.

Entwicklung des Suchbegriffts "Fake News" seit 2004 bis Februar 2019

Seit Ende 2016 gab es einen enormen Anstieg des Suchbegriffs. Er flacht bis heute nur leicht ab und bleibt auf einem hohen Niveau im Vergleich zu den älteren Referenzwerten.

Mit einem CMYK-Farbcode kreativ dagegenwirken und aufklären

Eigentlich sind Werbeagenturen "die Verführer", allerdings dann doch eher im positiven Sinne, wir möchten gute Marken, Unternehmen und Produkte mit den Menschen verbinden. Doch gerade die Kreativ- und Werbewirtschaft hat neben politischen Einrichtungen und Schulen viele Möglichkeiten, dem Trend der "Fake-News" entgegenzuwirken und zu informieren. Wie kann man aber kreativ auf Fakten statt auf Fakes aufmerksam machen? Es musste etwas sein, was man nicht verdrehen oder anders interpretieren kann, sondern etwas was so ist, wie es ist. So kam die Idee mit dem CMYK-Farbcode, er gibt den einzelnen Farbwert von Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz an. So kommt bei einem bestimmten Mischverhältnis eine ganz bestimmte Farbe heraus.

Der CMYK-Farbcode von Massive Red lautet: 0%, 93%, 72%, 0%. Gibt man den Farbcode in einem Grafikprogramm oder Farbgenerator ein, wird immer derselbe Rotton ausgegeben und gedruckt. Probieren Sie es selbst aus! Verändern wir nur ein Prozent, nehmen etwas weg oder geben etwas dazu, so verändern wir die gesamte Farbe, die dann eben nicht mehr wie ursprünglich Massive Red ist. So ist es auch mit wichtigen Nachrichten, die überhaupt nicht verfälscht werden sollten, sondern reine Fakten und Wahrheiten übermitteln müssen.

Das Plakat mit dem Titel "0%, 93%, 72%, 0%" in Massive Red ist ab sofort in den Formaten A0 und A1 auf 120gramm Papier verfügbar.
Massive Red zieht die Aufmerksamkeit auf sich.
Massive Red in der Galerie Bollhorst Freiburg.
Massive Red im Fachgeschäft für Eisenwaren Luitpold Bauer Freiburg.

Eine Daueraktion

Fake-News sind wohl nun fest in unseren Alltag integriert, man muss immer wieder dagegenwirken und mit reinen Fakten argumentieren. So ist unsere gestartete Aktion eine Daueraktion die politischen Bildungseinrichtungen und Schulen angeboten werden. Ausserdem hat jeder die Möglichkeit eines der Plakate zu bestellen und aufzuhängen. Ob in Geschäftsräumen, Küchen, Schlafzimmer, Museen oder auf Baustellen. Wir möchten mit dieser Kampagne kreativ auf hochwertigen Journalismus und korrekte Meldungen aufmerksam machen.

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